Fakten-Check

Nachweisbare Fakten zum Gasnetz Berlin

Apropos Fakten-Check – dieser ist bei der Gasag tatsächlich möglich. Alle hier erklärten Fakten sind von uns beleg- und nachweisbar. Wir können das nämlich: die Dinge nachweisen. „Berlin Energie“ redet von Luftschlössern, von Dingen, die vielleicht so sein werden – oder kommen könnten, die „Berlin Energie“  sich überlegt hat, wie es sein sollte und passieren könnte, würde, müsste. Bevor sich am Ende wieder alle anschauen und sagen: „Ja, hätte, hätte Fahrradkette….“ nachfolgend also die Fakten.


Es wird behauptet, die Rekommunalisierung der Energienetze sei der Wille der Berlinerinnen und Berliner.

Fakt ist: Gemäß einer aktuellen FORSA-Umfrage spricht sich eine Mehrheit (59%) der Berlinerinnen und Berliner gegen besondere Investitionen des Senats in die Energienetze aus. Stattdessen wollen 92% lieber Investitionen in die maroden Schulen sehen, 81 % wollen einen Ausbau der Kinderbetreuung, 80% mehr Investitionen in den Wohnungsbau. (Quelle: Berliner Zeitung vom 2. März, Seite 15)


Es wird behauptet, dass „Berlin Energie“ als Newcomer einen verbraucherfreundlichen Netzbetrieb mit kürzeren Reaktionszeiten bei Störungen sicherstellen will.

Fakt ist: Die Gasag/NBB hat ein effizientes, hoch professionelles System für Störungsannahmen und Störungsbeseitigung mit eigenem Entstörungsdienst aufgebaut. Das Gasag/NBB System ist mit durchschnittlich 18 Minuten vor Ort führend in Deutschland und hält die gesetzliche Vorgabe, die bei 30 Minuten liegt, immer und verlässlich ein. Die Bundesnetzagentur bestätigt der NBB 100 Prozent Effizienz im Netzbetrieb, mehr ist nicht erreichbar.


Es wird behauptet, dass „Berlin Energie“ aufgrund der Kooperation mit anderen Netzbetreibern einen preisgünstigeren Netzbetrieb gewährleisten will. Die Kosten für die Hausanschlüsse sollen sinken.

Richtig ist: Wenn „Berlin Energie“ das Gasnetz übernehmen will, ist zunächst aufgrund der Übernahmekosten von höheren Betriebskosten auszugehen. Selbst wenn es gelingen sollte, den Netzbetrieb preisgünstiger zu gewährleisten, heißt dies noch lange nicht, dass dieser Preisvorteil beim Endverbraucher, den Berlinerinnen und Berlinern, ankommt. Ankommen werden bei den Berlinerinnen und Berlinern auf jeden Fall die Kosten für die Netzübernahme, ob als Gasverbraucher oder Steuerzahler.


Es wird behauptet, dass durch die Gasnetzübernahme durch „Berlin Energie“ keine Arbeitsplätze gefährdet werden.

Fakt ist: Wenn eine Gasnetzübernahme durch „Berlin Energie“ erfolgt, wird ausschließlich den Beschäftigten, die für den Betrieb des Berliner Gasnetzes arbeiten, ein Angebot für einen Arbeitsplatzwechsel vorgelegt. Die Beschäftigten, die bei der Gasag-Gruppe für das Gasnetz Berlin nur teilweise arbeiten wie beispielsweise die Mitarbeiter im Bereich Netzausbau, in der Messtechnik, im Netz-Service oder in der Abrechnung, bangen um ihren Arbeitsplatz. Hunderte Beschäftigte blicken in eine ungewisse Zukunft hinsichtlich ihres Arbeitsplatzes.


Es wird behauptet, dass die Gründung von „Berlin Energie“ für eine Rekommunalisierung der Daseinsfürsorge erforderlich ist. Deshalb muss der Landesbetrieb „Berlin Energie“ das Gasnetz Berlin betreiben.

Fakt ist: Das Land Berlin kann jederzeit den derzeitigen Eigentümern der Gasag-Gruppe ein Angebot zum Kauf von Anteilen der Gasag-Gruppe unterbreiten, ohne dass die Gasag-Gruppe deshalb zerschlagen werden muss, oder Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeitsplätze verlieren.


Es wird behauptet, der Betrieb von Kombinationsnetzen (Strom, Gas und Wasser zusammen) durch das Land würde Synergien bringen.

Fakt ist, dass das Gasnetz Berlin von der Gasag heute schon mit dem Brandenburger Gasnetz zusammen betrieben wird. Synergien sind deutlich größer, wenn es sich um technisch völlig identische Netze handelt.


Acht Gründe für eine Partnerschaft zwischen Berlin und der Gasag/NBB

Die Gasag/NBB …

  • ist seit 1847 Berliner Gasversorger.
  • ist das größte urbane Gasversorgungsunternehmen Westeuropas.
  • ist das erste Unternehmen, das eine Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin zum Klima- und Umweltschutz für Berlin geschlossen hat und diese Vereinbarung mit großem Engagement umsetzt.
  • setzt Zeichen für den Klimaschutz: mit einer Einsparung von zwei Millionen Tonnen CO2 bis 2020.
  • beschäftigt 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • fördert Kultur, Sport und Bildung in Berlin.
  • kümmert sich in Berlin um knapp 7.000 Kilometer Gasleitungen mit fast 100%iger Effizienz, an denen 630.000 Zählgeräte hängen.
  • freut sich auf eine gemeinsame Zukunft in und für Berlin.

Was bedeutet eine Vergabe der Gasnetzkonzession an die landeseigene „Berlin Energie“?

  • Eine fast 170-jährige Erfolgsgeschichte des Netzbetriebs durch die Gasag in Berlin wäre beendet.
  • Hunderte Arbeitsplätze in der Gasag-Gruppe, die indirekt für das Netz mitarbeiten – in Abrechnung, Personalwesen, Querschnittsfunktionen und Tochtergesellschaften – wären de facto gefährdet.
  • Die Entscheidung gegen den erfahrenen Netzbetreiber Gasag ist bedenklich und unplausibel: Bei einer sensiblen Infrastruktur wie dem größten urbanen Gasnetz Westeuropas sind Sicherheitsaspekte und die nachweisbare Betreiberkompetenz nicht ausreichend berücksichtigt worden.
  • Zu erwartende Klagen und Gegenklagen bedeuten jahrelangen Stillstand und Unsicherheit für den Senat, „Berlin Energie“, die Gasag und ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
  • Die positiven Entwicklungen für die Energiewende werden gefährdet. Ihre bisherige starke Rolle bei der energetischen Modernisierung Berlins würde die Gasag nur noch mit Mühe – falls überhaupt – spielen können.
  • Dem Land Berlin drohen eine weitere „Großbaustelle“ und Negativ-Schlagzeilen.
  • Mit der Zerschlagung der Gasag schwächt das Land Berlin sich selbst als Wirtschaftsstandort – sowie die soziale, kulturelle und sportliche Infrastruktur, für die sich die Gasag als Berlin-Partner in hohem Maß engagiert.

Mit der Gasag ist die Energiewende in guten Händen

Während andere noch reden, handelt die Gasag schon lange. Als erstes Berliner Unternehmen hat die Gasag bereits 1998 eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin geschlossen. Seither gestaltet die Gasag aktiv den Klimaschutz – mit messbaren Ergebnissen. Sie verbindet bewährte energieeffiziente Technik mit erneuerbaren Energien, sie unterstützt die Einführung neuer Technologien und fördert Forschung, Entwicklung und Bildung. Mehr als eine Million Tonnen CO2 konnten bisher durch Klimaschutzmaßnahmen der Gasag eingespart werden. Den eingeschlagenen Weg dieses Erfolgs fortzusetzen, verspricht bis zum Jahr 2020 im Vergleich zum Jahr 1998 zwei Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Weitere konkrete und überprüfbare Maßnahmen auf dem Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien

  • Steigerung der Energieeffizienz durch dezentrale Energieversorgung (Gasag-Klimakraftwerke) und Modernisierung von Heizungsanlagen
  • Einrichtung eines Gasag-Fördertopfes für Heizungsmodernisierungen in Berlin
  • Förderung von Modellprojekten für erneuerbare Energien und Effizienztechnologien
  • Investitionen in das Berliner Erdgasnetz
  • Förderung von Eco-Mobilität (Erdgastankstellen, Elektroautos, Car-Sharing-Initiativen)
  • Investitionen in Bio-Erdgas aus regionalen Rohstoffen
  • Förderung von Bildung und Forschung
  • Energetische Optimierung der Liegenschaften und Betriebsausstattung der Gasag

 

Die Betriebsräte der Gasag-Gruppe:

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